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PERFORMANCE

Anwender melden sporadische Performance-Probleme, doch die vorhandenen Monitoring-Systeme zeigen keine Auffälligkeiten?

Das liegt meist daran, dass klassische Werkzeuge ausschließlich Quantitätsparameter wie zum Beispiel die Port-Auslastung erfassen. 

Die für die Beurteilung der Performance entscheidenden Qualitätsparameter fehlen: 

  • Paketverlust
  • Latenz
  • Jitter

Ohne diese Werte bleibt unklar, warum Verbindungen zum Beispiel trotz niedriger Last träge reagieren oder wo genau die Ursache liegt.

 

Für eine fundierte Analyse der Performance kommen zwei Messansätze infrage:

Passiver Ansatz
Der passive Ansatz greift den realen Datenverkehr über SPAN-Ports oder TAPs für eine äußerst detaillierte Paketanalyse mit zum Beispiel dem Allegro Network Multimeter oder Wireshark ab.

Aktiver Ansatz
Der aktive Ansatz misst über verteilte Endpunkte synthetischen Test-Traffic zwischen zum Beispiel Anwender und Server. Dadurch ist es unabhängig von realem Traffic eben auch bei sporadischen Performance-Problemen sehr schnell möglich, potenzielle Fehlerquellen auszuschließen oder Problembereiche zu lokalisieren.


Dies ist der erste Teil der Reihe „aktive oder passive Messung der Performance“. In dieser Episode und den drei nachfolgenden stellen wir beide Verfahren vor und zeigen jeweilige Stärken und Schwächen auf.